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DISA Industries A/S und Senator Technology GmbH schliessen Kooperationsvertrag über gemeinsamen Vertrieb (MBS) - 15.12.2003

DISA, gegründet im Jahre 1900, ist der weltweit führende Anbieter für Formenbau im Bereich Kokillenguß und einer großen Auswahl an Gießerei-Ausstattung, die individuelle Lösungen für eine Vielzahl von Arbeitsvorgängen und Anwendungen anbieten, so z.B. Anlagen zum Strahlputzen, Gußputzen/Entgraten und Kontrolsysteme für Luftbelastung.

Mit Fabriken, Verkaufs- und Servicebüros auf drei Kontinenten und einem ausgebauten Vertreter-Netzwerk, beliefert DISA die internationale industrielle Produktion, Gießereien und metallverarbei-tende Betriebe mit Spitzentechnologie, die auf ihre speziellen Anforderungen zugeschnitten ist.

Durch die Kooperation mit Senator Technology kann DISA seinen Kunden nun auch komplette Gießerei-Anlagen anbieten.

Die Senator Technology ist mit der Produktsparte MBS Casting Technology seit über 20 Jahren führender Anbieter von Kokillen-Schwerkraft-Gießanlagen. Zum Lieferprogramm von Senator Technology gehören Einzelmaschinen und individuelle Gießzellen mit Dosiergeräten zum automatischen Gießen von Leichtmetalllen, Schwerkraft-Kokillengießmaschinen, Handlingsgeräte zum Kerneinlegen und zur Gussteilentnahme, Gießrundtische und komplette Gießzellen sowie Sondermaschinen nach individuellem Kundenwunsch.

Am 01. Dezember 2003 haben die Firmen DISA und Senator Technology einen Vertriebs- Kooperationsvertrag unterzeichnet. Mit dieser Kooperation wird dem Wunsch der Kunden entsprochen, das komplette Leistungsspektrum von der Kernherstellung bis zum fertigen Gussteil weltweit aus einer Hand kaufen zu können. DISA komplettiert das Produktprogramm mit den Bereichen Kernherstellung, Kernhandling, Werkzeuge/Kokillen, Transport- und Kühlsysteme und die komplette Gussteil-Endbearbeitung mit Prüfung hinzu (Entgraten / Stanzen, Sägen, Gußputzen / Schleifen und Prüfen).

Somit erfolgt nun der Vertrieb und der Service des gesamten Produktprogramms der Senator Technology mit diesem neuen leistungsstarken Partner in 16 Länder weltweit.

       
     
 

Hydraulische Schnellschneidsysteme - ein zuverlässiger Partner! (Schneider Senator) - 12.09.2003

Pressebericht erschienen im Bindereport 10/2003
Die Kombination aus hydraulischen Pressen und elektromechanischem Messerantrieb galt jahrzehntelang als der Maßstab für Planschneidemaschinen. Die Senator S-Line 115 H war die erste vollhydraulisch direkt angetriebene Schneidemaschine auf dem Markt. Dieses Konstruktionsprinzip ist bis heute einzigartig. Aufgrund der positiven Resonanz am Markt bietet Senator Technology mittlerweile insgesamt 3 vollhydraulische Maschinentypen in den Schnittbreiten 115, 137 und 155 cm an. Wie haben sich diese Maschine bis heute bewährt? Am Beispiel des Planschneiders Senator S-Line 115 H von Senator Technology werden die Konstruktionsprinzipien vollhydraulisch und elektromechanisch zunächst vergleichend gegenübergestellt.

Die elektromechanische Schneidemaschine
Die Kraft des Elektromotors wird mittels Getriebe und Kurbelantrieb in eine lineare Bewegung umgewandelt. In der Regel leitet eine elektromagnetische oder hydraulische Kupplung die Kraft über eine Zugstange auf den Messerbalken. Das Messer wird durch das Schneidgut gepreßt, wobei die Zugstange oberhalb der Messerschneide angreift. Eine Sollbruchstelle oder Überlastsicherung schützt im Falle einer mechanischen Überlastung Schneidemaschinen dieser Bauweise vor Beschädigung. Der Messerwechsel beim elektromechanischen Schnellschneider wird manuell oder mit einem Hilfsmotor vorgenommen, eine zeitaufwendige Feinjustierung ist dabei immer notwendig. Eine regelmäßige Schmierung ist bei diesen Schneidemaschinen ausgesprochen wichtig. Dazu müssen diverse Stellen abgeschmiert werden; einige Hersteller bieten gegen Aufpreis eine Zentralschmierung an.

Die vollhydraulische Schneidemaschine
Das Herzstück einer hydraulischen Schneidemaschine wie der Senator S-Line H sind die zwei Hydraulikzylinder des Messerantriebs. Es gibt kein Getriebe, keine Kupplung und kein Schwungrad. Das Pressen und die Schnittandeutung erfolgt - wie auch bei der herkömmlichen Schneidemaschine - hydraulisch. Eine zweite Hydraulikpumpe wird beim Schnitt selbst zugeschaltet. Mit völlig konstantem Druck und absolut gleichbleibender Geschwindigkeit wird das Messer durch das Schneidgut gezogen. Da die Antriebszylinder auf Höhe der Messerschneide angreifen, wird das Ausweichverhalten des Messers auf ein bislang nicht erreichtes Minimum reduziert. Die beiden Präzisionsführungen des Messerträgers sind verschleißfrei. Dank des von Senator Technology patentierten, automatischen Messerwechsels ist eine Feinjustierung des Messers nach dem Wechseln nicht erforderlich. Die Verstellung einer Messerzugstange entfällt, weil diese Maschine keine hat. Die Rüstzeit bei einer hydraulischen Schneidemaschine verkürzt sich nach unseren Erfahrungswerten um etwa 50 - 80 % gegenüber einer elektromechanischen Maschine. Die Tabelle veranschaulicht die technischen Unterschiede der verschiedenen Schnellschneider-Konstruktionen (bei einer Schnittbreite von 115cm) auf einen Blick.

Fazit
Vollhydraulische Schneidemaschinen sind schneller, präziser - und damit produktiver als elektromechanische Maschinen. Kunden bestätigen, daß sie dank des Wegfalls diverser Verschleißteile wartungs- und servicefreundlicher sind. Der Messerwechsel verursacht nur noch einen minimalen Betriebsausfall von etwa 10 Minuten, das spart nicht nur Zeit sondern auch Geld. Der hydraulische Messerantrieb ermöglicht zum Teil sogar längere Messerstandzeiten. Somit stellen hydraulisch direktangetriebene Maschinen eine echte Alternative dar. Ein Preisvergleich zwischen den Technologien lohnt sich unter Beachtung der gelieferten Ausstattung. Zusätzliche Peripheriegeräte von Senator Technology zum Heben, Lagern, Beschicken, Rütteln und Ablegen des Schneidgutes sind ein weiterer wesentlicher Faktor für Rationalität und Zeitersparnis. Je nach Anforderung und Voraussetzungen des Kunden (vor allem Produktions-anforderungen und Platzbeschränkungen beschäftigen die Systemplaner von Senator Technology) wird ein passendes System zusammengestellt und in Verbindung mit einem Aufstellungsvorschlag angeboten. Aktuell bieten wir unsere Schneidemaschinen und Peripheriegeräte mit dem Senator-Inklusiv-Angebot zu besonders günstigen Konditionen an. Einfach besser abschneiden - mit dem Senator Inklusiv Angebot! Ihre nächste Neuinvestition steht jetzt unter einem guten Stern! Dieses Angebot gilt noch bis zum 31. Dezember 2003! Detaillierte Informationen erhalten Sie unseren Mitarbeiter im Kundenservice unter Telefon: +49 4186-971-0 oder per Fax: +49 4186-971-126

       
     
  Anlagenkonzepte und Gießereimaschinen von Senator Technology sind am Markt erfolgreicher als je zuvor (MBS) - 26.08.2003

Nach nunmehr einjähriger Firmierung unter dem Namen Senator Technology (ehemals Maschinenbau Sprötze) sind in der Sparte MBS - Casting Technology mehrere komplexe Produktionszellen zur Herstellung von Fahrwerksteilen ausgeliefert und in Betrieb genommen worden. Die aktuell in diesem Jahr auszuliefernden Maschinen gehen an namhafte Kunden u.a. VW Braunschweig, Auma Lerma Bocar Group Mexico, Rautenbach Guss Wernigerode und einen großen Stuttgarter Automobilkonzern. Die neuen Anlagenkonzepte und Gießereimaschinen bescherten der Sparte MBS - Casting Technology im Jahre 2002 ein sensationelles Umsatzplus von 126% im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Trend hält auch für das laufende Jahr an. Der geplante Umsatz für das Jahr 2003 war bereits zum 31.12.02 zu 67% als fester Auftrag im Hause.

Die Projekte im Einzelnen:
An Rautenbach Guss Wernigerode wurde, zur Herstellung von Fahrwerksteilen, eine Gießzelle bestehend aus zwei reversierenden Gießrundtischen für je zwei Gießmaschinen und die Dosierung geliefert und in Betrieb genommen. Eine weitere ähnlich aufgebaute Anlage für die Produktion von Zylinderköpfen wurde von Rautenbach in Auftrag gegeben.

Bei VW in Braunschweig stehen 20 von Senator Technology gelieferte Gießmaschinen mit DUO-Travers-Dosiergeräten kurz vor der Inbetriebnahme, mit denen Fahrwerksteile hergestellt werden. Das gleiche Auftragsvolumen befindet sich zur Zeit in der Auslieferung.

Im April verschifften wir 4 Kippgießmaschinen mit je einem Entnahmegerät zur Auma Lerma Bocar Group nach Mexico. Diese Kippgießmaschinen werden für die Produktion von Saugrohren eingesetzt. In diesem Jahr wird Senator Technology dort außerdem ein linear verfahrbares Dosiergerät in Betrieb nehmen.

An einen großen Stuttgarter Automobil-Konzern wurde im Sommer 2003 die erste Hälfte eines Großauftrages von jeweils 4 Dosiergeräten, Kerneinlege-/Entnahme- und weiteren Peripheriegeräten geliefert. Die zweite Hälfte des Auftrages wird im Oktober geliefert.

Darüber hinaus erfreut sich die Sparte MBS Casting Technology einer guten Auftragslage im Bereich Standard- sowie Kippgießmaschinen. Im Bereich Neukonstruktion Gießmaschinen und Dosiergeräte ist ebenfalls eine steigende Nachfrage zu verzeichnen, in der heutigen Wirtschaftslage ein sehr erfreulicher Trend. Viele deutsche Unternehmen investieren in neue Spezial-Maschinen, konstruiert und gefertigt von Senator Technology. Entscheidend für diese Entwicklung ist die von den Kunden geforderte exakte Dosierung für qualitativ hochwertige Gußteile, eine besondere Stärke der Dosiergeräte von MBS - Casting Technology.

       
     
 

MBS - Casting Technology auf der Giesserei-Fachmesse GIFA in Düsseldorf
vom 16.-21. Juni 2003

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die weltweite Giesserei-Branche trifft sich zur 10. Internationalen Giesserei-Fachmesse mit WFO Technical Forum in Düsseldorf. Die Firma Senator Technology GmbH präsentiert sich auf einem 122 m² großen Stand gemeinsam mit der Firma Rautenbach Guss, Wernigerode.

Kernstück unseres Messestandes ist ein Teil einer Aluminium-Schwerkraft-Gießzelle, die wir im Kundenauftrag entwickelt und gefertigt haben. Diese Anlage besteht im wesentlichen aus zwei neu entwickelten Serien-Kokillengießmaschinen auf einem 180° reversierenden Gieß-Schwenktisch.

Bei den beiden Maschinen auf dem Gießtisch handelt es sich zum einen um die KMC-4, eine Weiterentwicklung einer kompakten horizontalen Kokillengießmaschine in eine Kippgießmaschine. Die andere ist eine kompakte horizontale Kokillengießmaschine (HDC-2). Die Maschinen sind zum Teil umfangreich mit prozessicheren Heiz- und Kühlmedien ausgerüstet und eignen sich zum Einsatz für Großserien und gleichermaßen als “stand alone“-Lösung.

Abgerundet wird die ausgestellte Gießzelle mit einem 4-Achsen-Portaldosiergerät, das für Gießgewichte bis zu 50 kg Aluminium geeignet ist. Weiterhin halten wir für unsere Besucher ein umfangreiches Spektrum an Lösungsvorschlägen für individuell gestaltete Gießmaschinen bereit, darunter auch hoch automatisierte Gießzellen.

       
     
  Schneider Senator und Maschinenbau Sprötze werden zusammengeführt - 01.02.2002

Die MAN Roland Druckmaschinen AG, Offenbach, und die Schneider Senator Verkaufs-GmbH, Hamburg, haben eine Vereinbarung zur Übernahme der MAN Roland-Tochter Maschinenbau Sprötze GmbH, Buchholz i.d. Nordheide, durch die Schneider Senator GmbH zum 31.12.01 getroffen.

Schneider Senator als ursprünglich reine Vertriebsgesellschaft von Papierschneidemaschinen stellt mit dieser Investition Konstruktion, Produktion, Vertrieb und Service unter eine einheitliche Verantwortung, um Synergien zu realisieren. MAN Roland will sich verstärkt auf ihre Kernkompetenz konzentrieren und trägt auf diese Weise zur Portfoliostraffung bei.

Maschinenbau Sprötze produziert mit circa 80 Beschäftigten vorwiegend Papierschneidemaschinen einschließlich der zugehörigen Peripheriegeräte für Schneider Senator. Das Unternehmen konstruiert und baut daneben Kokillengießmaschinen für Kunden in aller Welt. Das Unternehmen ist einer der größten Arbeitgeber in der Region und kann daher auf die hohe Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Unternehmen zählen.

Ab dem 1. Januar 2002 firmiert die neue Unternehmung als Senator Technology GmbH mit Hauptsitz in Sprötze. Die Geschäftsführung übernimmt Hans-Eckart Joost. "Eine zukunftsweisende Entscheidung" konstatiert Hans Joost, "jetzt können wir alle Synergien aus Produktion, Service und Vertrieb ausschöpfen und den Kunden eine noch bessere Leistung anbieten."

Das Unternehmen wird neben dem Geschäftsfeld Papiertechnik mit den Produkten Papierschneidemaschinen und Peripheriegeräten auch das bislang von MBS in Eigenregie betriebene Geschäftsfeld Gießereimaschinen für den Leichtmetallguss (Kokillengießmaschinen sowie Peripherieanlagen zum Handling von Kernen und Gussteilen) weiterführen.

"Die Zusammenführung sichert den langfristigen Fortbestand beider Unternehmen" freut sich Harald Schlosser. "Die direkte Verantwortung für alle Geschäftsbereiche erhöht unsere Schlagkraft im Markt beträchtlich."

Senator Technology plant für 2002 einen Umsatz von 14 Millionen Euro. Eine wesentliche Aufgabe wird der bereits begonnene Ausbau eines eigenen Vertriebsnetzes in Europa und den USA sowie die Optimierung des Services mit einem Werkskundendienst sein. Die grafische Produktpalette wird weiterhin von der einzigen vollhydraulischen Schneidemaschine im Markt, der Baureihe S-Line H, angeführt.