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Vernetzung: Schneider Senator bietet bereits seit 1990 Datenübernahme und externe Programmierung für Schnellschneider Die optional verfügbare Software „XC-Pro V“ ermöglicht das externe Programmieren des Schnellschneiders ebenso wie die direkte Übernahme und Verarbeitung von Daten aus der Druckvorstufe gemäß CIP 3 und CIP 4, also per Industriestandard JDF. Dazu ist eine serielle Schnittstelle zwischen Plattenkopiermaschine oder anderen Geräten und einem PC notwendig. Die einfach bedienbare Windows-kompatible Software läuft auf allen gängigen Industrie-PC's. Die XC-Pro V Software von Schneider Senator errechnet aus den übernommenen Daten das optimale Schneidprogramm automatisch. Sollten in der Vorstufe Fehler bei der Eingabe des Schneidprogramms geschehen sein, warnt das Programm den Nutzer unter Angabe der Fehlerart. Die Erstellung eines nicht praktikablen Programms ist so ausgeschlossen. |
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Das fertige Programm wird per IC-Card oder direkt per Netzwerkkabel in den Schnellschneider überspielt. Ohne jeglichen Zeitverlust kann jetzt das Schneidprogramm gestartet werden. Die Maschinensteuerung bietet dabei die Möglichkeit einer automatisierten Korrektur, um eventuellen Bogenverzug auszugleichen. Nach erfolgtem erstem und zweitem Schnitt wird die Differenz zwischen Programm- und eingegebenem Ist-Maß errechnet und auf Knopfdruck für alle folgenden Schnittmaße (wahlweise linear oder prozentual) automatisch korrigiert. Dank dieser Komfortfunktion ist an der Maschine keine Rüstzeit mehr erforderlich. Zudem ermöglicht die optionale Software „Data Master“ eine Erfassung der Betriebsdaten der Schneidemaschine. So können die Produktionszeiten pro Programm, Rüstzeiten, Pausenzeiten und weitere relevante Daten ausgelesen und auch exportiert werden. Schneider Senator bietet eine zweite Software-Variante unter dem Namen XC-Pro an. Diese Option bietet alle Programmierfunktionen, allerdings ohne die Übernahme der Vorstufendaten nach CIP-Standard. Auch dieses Programm kann entweder per IC-Card oder mittels Online-Anbindung der Schneidemaschine an die Druckvorstufe in den Maschinenrechner übermittelt werden. Ebenso besteht bei dieser Variante die - oben beschriebene - Möglichkeit der automatischen Korrektur eines Bogenverzuges. Beide Programmiervarianten ermöglichen extern erstellte Schneidprogramme und bieten deutliche Einsparpotentiale bei den Rüstzeiten am Schnellschneider. Das Speichermedium IC-Card gehört zur Standardausrüstung der Schneidemaschinen von Schneider Senator mit der Steuerungsvariante „CT“ mit TouchScreen-Steuerung. Die Software-Varianten mit „card loader“ oder Netzwerkanbindung können direkt beim Hersteller bestellt werden.
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