Max Steier: Neue Senator S-Line 155 für Papier und Folien

Qualitativ hochwertige und individuelle Kunststoffverarbeitung und Selbstklebetechnik sind das Markenzeichen der Max Steier GmbH & Co. KG in Elmshorn. Das nach dem zweiten Weltkrieg von Berlin nach Schleswig-Holstein umgesiedelte Unternehmen produziert heute mit 180 Mitarbeitern Produkte in zwei Unternehmensbereichen. „Steierform“ steht für Stanzlinge, technische Etiketten, Klebeband-Rollenware als auch Kaschierungen verschiedener Materialkombinationen für unterschiedliche Industriezweige. „Steierplast“ produziert Mappen, Hüllen und Hefter, die unter anderem in der Verkaufsförderung oder Dokumentation eingesetzt werden.

Das Unternehmen, das Besucher in einem historischen Reetdach-Haus mit friesischem Charme empfängt, setzt voll auf Qualität: So werden alle hochwertigen Komponenten der zu 90% aus individualisierten Aufträgen bestehenden Produkte in Deutschland gefertigt.

Monika Dormann, Marketing-Leiterin bei Steier, sieht in der Qualität den Erfolgsgaranten: „Wir beteiligen uns nicht am ruinösen Preiskampf im Massenmarkt. Stattdessen setzen wir auf Exzellenz und kundenorientierte Qualität.“

Entsprechend suchte man bei der Neuinvestition in einen Schnellschneider als Ersatz für alte Polar 155 EMC eine hochwertige Schneidemaschine. Die Maschine wird für den Zuschnitt verschiedener Folien und Pappen eingesetzt. Nach ausgiebiger Prüfung der Angebote entschied man sich für die direkt-hydraulische Schneider Senator S-Line 155 H CT. Betriebsleiter Herr Klein-Boss berichtete, dass nicht zuletzt die positiven Erfahrungen mit der vorhandenen Senator S-Line 115 H, die bereits seit 1996 in der Buchbinderei zuverlässig Ihren Dienst tut, ausschlaggebend war. Zudem sei das Angebot von Schneider Senator entsprechend attraktiv gewesen und Qualität und Reaktionszeit des Service überzeugend. Auch die zeitlich unbegrenzte Verfügbarkeit von Ersatzteilen war ein nicht unwesentliches Kriterium.

In der Senator S-Line 155 H kommt ein direkt-hydraulischer Messerantrieb zum Einsatz. Zwei Präzisionslinearführungen am Messerträger sorgen für höchste Präzision. Der Schnitt selbst wird mit absolut gleichbleibender Geschwindigkeit und minimalstem Ausweichverhalten des Messers durchgeführt. "Diese Eigenschaft ist bei der Verarbeitung der Folien besonders wichtig", berichtet der Betriebsleiter Peter Klein-Boss. "Auf der Senator S-Line 155H werden die unterschiedlichsten Kunststoffe sehr präzise zugeschnitten"

Defektanfällige Verschleissteile wie Getriebe, Kurbeltrieb und Messerzugstange entfallen bei der direkt angetriebenen Schneidemaschine komplett. Die stattdessen verwendete verschleissfreie Hydraulik bietet eine Reihe von Vorteilen für den Anwender.

     
 

So ist das Messerverhalten bei Eingriff in den laufenden Schneidvorgang einmalig: Der Messerträger mit Schneide fährt sofort bei Schnittunterbrechung in den oberen Totpunkt zurück. Die Maschine ist für den nächsten Schnitt bereit. Bei herkömmlichen Maschinen dagegen bleibt das Messer stehen. Zunächst muss dann manuell bei gefährlich freistehender Messerschneide das noch unter dem Messer befindliche Schneidgut entfernt werden, damit das Messer bis in den unteren Totpunkt weitergefahren und der Schneidzyklus so beendet werden kann.

Der patentierte Messerwechsel erfolgt an der direkt-hydraulisch angetriebenen Maschine nicht nur auf höchstem Sicherheitsniveau, sondern auch extrem schnell. Seitens der Bediener wird die Durchführung als höchst komfortabel und einfach gelobt. Der Messerwechsel an der S-Line H wird komplett von vorn durchgeführt, die Hydraulik übernimmt den automatischen Messertransport in eine Wechselkassette. In dieser Kassette werden die Messer unter Ausschluss einer Verletzungsgefahr durch die Schneide entnommen und wieder eingesetzt.

Den größten Zeitvorteil gegenüber herkömmlichen Messerwechselverfahren bietet die automatische Feinjustierung des Messers ohne jeglichen Eingriff des Bedieners. Eine äußerst selten notwendige Nachjustierung kann bequem von vorn an der Bedienseite durchgeführt werden. Die bei manchen Maschinen anderer Bauart notwendige, schwierige Höhenkorrektur des Messerträgers entfällt völlig.

Die Besitzer einer Senator S-Line H haben zudem im alltäglichen Einsatz festgestellt, dass die Betriebskosten deutlich geringer ausfallen, als bei herkömmlichen Schneidemaschinen. Dazu tragen maßgeblich die nur zweimal jährlich anfallende Schmierung und der weitgehende Wegfall von verschleissanfälligen Teilen bei, was die Ausfallzeiten minimiert.

Senator Technology bietet die hydraulischen Schneidemaschinen der Typenreihe S-Line H seit der Drupa 2004 mit drei verschiedenen Steuerungsvarianten an. Dabei bietet die Topvariante “CT” Colour Touch unter anderem eine programmierbare Pressdruckverstellung via Display, ein Nutzenoptimierungsprogramm, eine Fehlerdiagnose und optional externe, automatische Programmerstellung durch Verwendung von CIP3/4-Vorstufendaten.

Max Steier, Partner von Agenturen und Industrie, setzt nun an beiden Fertigungsstandorten in Elmshorn und Kölln-Reisiek auf die hydraulische Technologie.

www.steier.de

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